Früchte der Casamance - Früchte des Friedens

Biographie

Bilder und Objekte für eine Ausstellung in Kafountine, Senegal, 2004

Frieden. Der Gedanke an Frieden ist abhängig von dem Standort, an dem ich mich gerade aufhalte. Befände ich mich z.Z. in Deutschland, in Berlin, würde ich an den Weltfrieden denken, z.B. an den Irak. Bin ich in Senegal, in Kafountine, wandern meine Gedanken nicht so weit. Sie bleiben in der Casamance, in der dort allgegenwärtigen Diskussion um Rebellen und deren Auswirkungen. Während sich mir das wahre Ziel der Rebellion schwerlich erschließt, so doch die Probleme, die aus den Überfällen resultieren. Unzählige Einwohner der Casamance sind geflüchtet bzw. dorthin gezogen, wo sie ein sicheres Leben führen können. Touristen bleiben über einen langen Zeitraum fern und hinterlassen ein Loch, in dem sich Arbeitslosigkeit ausbreitet. Wenn es auch seit einem Jahr keine Überfälle mehr gibt, sind doch die Menschen noch in gewisser Weise verunsichert. Zu diffus sind die Abhängigkeiten unterschiedlichster Faktoren.

Friede bedeutet Sicherheit, die Basis für ein positives, erfülltes Leben, für Investitionen, für Zukunft.

Ausstellung in Kafountine

In meinen Bildern und Objekten zeige ich Früchte der Casamance, Früchte des Friedens. In ihrer überdimensionalen Größe markieren sie ihre hoffnungsvolle Kraft. Große Temperaturunterschiede lassen die Bilder sich tagsüber zuzammenziehen und verbiegen und nachts erschlaffen und flach an den Wänden hängen. Die Objekte bewahren ihre Form, schwingen aber ohne Ast und Laub im Wind.

Ausstellung in Kafountine

Bilder: Passionsfrucht, Banane, Orange, Papaya, Mango
Größe (Höhe): zwischen 80 cm und 100 cm
Material: Moniereisen, Draht, Zementsäcke, Leim, Acrylfarben
Objekte: Banane, Papaya, Orange
Höhe: 2,50 - 3,50 m
Material: Moniereisen, Draht, Altpapier, Leim, Lackfarben

Ausstellung in Kafountine

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